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Submarine

Mittwoch, 14. März 2012; Bar ab 18.45, Film ab 19.15, Siemens Auditorium HIT E 51, Hönggerberg, ETH Zürich

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„I don’t quite know what I am yet”

“I’ve tried smoking a pipe, flipping coins, listening exclusively to French crooners. I even had a brief hat phase, but nothing stuck.“ Submarine könnte als eine weitere Teenagerkomödie verbucht werden, in der sich wieder alles um das erste Mal und die üblichen Familienquerelen dreht. Ist sie aber nicht. Oliver Tate, unser fünfzehnjähriger Protagonist, steckt in der uns allseits bekannten Selbstfindungsphase. Oliver strotzt nur so vor zynischen und altklugen Kommentaren. So kommt er auch zu einem pragmatischen Entschluss: Vor seinem sechzehnten Geburtstag muss die Jungfräulichkeit weg. Er rechnet sich Chancen für ein Schäferstündchen bei der mässig beliebten Jordana aus. Als guter Samariter in eigener Sache möchte er seinen Eltern auch gleich aus ihrer Sexunlust verhelfen, doch irgendwie klappt es nicht so richtig. Der esoterische Lebenstrainer von nebenan scheint die Aufmerksamkeit seiner Mutter auf sich zu ziehen und so beschliesst Oliver, dieser „Affäre“ ein Ende zu setzen.

Man verfolgt Oliver als Zuschauer mit Vergnügen, wie er zwischen selbstsicherem Zyniker und unsicherem, romantischen Teenager schwankt und mit kindlicher Naivität versucht, die Welt zurechtzurücken.

Natalia Schmidt

Trailer:

 

Richard Ayoade, GB/USA 2010

97 min, 35 mm, Englisch/d

Drehbuch: Richard Ayoade, basierend auf dem Roman von Joe Dunthorne

Kamera: Erik Wilson

Schnitt: Christopher Dickens, Nick Fenton

Musik: Andrew Hewitt

Darsteller: Craig Roberts, Yasmin Paige, Sally Hawkins, Noah Taylor, Paddy Considine

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