On the Road Again

«...because there was nowhere to go but everywhere, keep rolling under the stars.»
Jack Kerouac,
‹On the Road›


Wer einmal dem Ruf der Strasse folgt, fühlt stets ein gewisses Fernweh und wird sich irgendwann wieder auf den Weg machen. So auch wir an der Filmstelle. 15 Jahre nach dem Zyklus On the Road, der Titel wie Easy Rider, The Vanishing Point und Im Lauf der Zeit gezeigt hat, explorieren wir wieder Geschichten von Rebellen, Abenteuerlustigen oder chronisch Reisenden die sich auf den Weg machen müssen.

Die Filme dieses Semesters wurden hauptsächlich nach dem letzten Zyklus von 1995 gedreht. Einige Klassiker dieses Genres dürfen jedoch trotzdem nicht fehlen, weshalb wir mit Blues Brothers anfangen.

Viele bekannte Autoren haben sich vom Thema Roadmovie angesprochen gefühlt und haben mit ihren Filmen Kinogeschichte geschrieben. Wir freuen uns dieses Semester Werke von Wim Wenders (Paris, Texas), Jim Jarmusch (Night on Earth), David Lynch (The Straight Story), Aki Kaurismäki (Leningrad Cowboys Go America), Agnès Varda (Sans toit ni loi), u.a. in unserem Programm zu haben.

Das Roadmovie steht im Kino insbesondere auch für grenzenlose Landschaften, wie in Paris, Texas, Everything Is Illuminated und The Straight Story. Dass man aber auch auf kleinem Raum reisen kann, zeigt Night on Earth mit den Erlebnissen verschiedener Taxifahrer rund um den Globus.

The Darjeeling Limited und Sideways sind Komödien, die zeigen, dass Reisen auch sehr lustig sein können, während in Gadjo dilo und Im Juli Romain Duris und Moritz Bleibtreu romantische Abenteuer erleben. Eine heisse Liebesgeschichte erleben hingegen zwei Jungen im Film Y tu mamá también.

Als Hommage an das mythische Buch On The Road, mit dem Jack Kerouac die Liebe zum Reisen verewigte, zeigen wir Central do Brasil, einen sehr schönen Film des Regisseurs Walter Salles, welcher derzeit eine Verfilmung zu Kerouac’s Buch dreht.

Viel Vergnügen unterwegs.


Perla Ciommi – Programmationsleiterin